...der Endspurt.
Und der ist geprägt von intensiver(er) Zeitnutzung, wie an der wieder nachlassenden Postfrequenz unschwer zu merken ist. Neben der Vorbereitung auf zwei Interviews, die ich diese Woche für mein Projekt durchführen werde (Gott stehe mir bei. ...klingt das jetzt zu amerikanisch???), bin ich parallel dabei Bewerbungen für ein Praktikum im Frühjahr zuhause zu schreiben, einen online-Kurs an der Uni-Heidelberg zu belegen und meinen langsam nahenden Rückzug in heimische Gefilde, samt Fahrradtransport und 6-tägigem New York-Aufenthalt zu planen. Außerdem arbeiten Uli und ich noch an einer kleinen Sketch-Einlage, die wir als "deutscher Sidekick" auf der Semester-Abschlussfeier unseres Departments am kommenden Freitag darbieten wollen.
Es ist also so, wie es in jedem guten Studentenleben zu sein hat: die Anfangszeit genießen und am Ende richtig reinhauen. Oder wer möchte da widersprechen? ;-)
Was ist diese Woche sonst so passiert? Kann ich Euch sagen: Das erste Play-Off Spiel von "Bend it like Bendor" stand auf dem Plan! Es ging auch hier los mit dem Endspurt. Seit letztem Mittwoch sind alle Spiele in der Fußball-Freiziet-Liga nämlich KO-Spiele: wer gewinnt kommt eine Runde weiter, bis zum Titel. Und es ging für uns auch gleich richtig in die Vollen. Es war ein harter Kampf um jeden Zentimeter Raum auf dem Feld, jeder Zweikampf wurde mit harten Bandagen begangen. Mit einem grandiosen 4:0 Sieg endete letztlich das Spiel. Unsere Gegner haben mehr als blass ausgesehen gegenüber unserem großartigem Team...
...als wir trotz 4 kassierter Tore wie die Sieger gefeiert haben :-) Die Saison ist damit zuende, die spaßige Erinnerung an einen tollen Teamgeist bleiben!
Der Rest ist schnell erzählt: Freitag war mal wieder "Contra Dance" der Spitzenklasse angesagt, Samstag der neue "James Bond" (wer ihn noch nicht gesehen hat: es gibt diesmal Verfolgungsjagden!!!) und am heutigen Sonntag mal wieder Brunch im Weave (die trendige Abkürzung für den allgegenwärtigen "Weaver Street Market") und das abendliche Konzert von Ulis Chor. Es war wirklich schön, hätte nicht gedacht, dass es mir so gut gefallen würde. Ich würde mich jetzt nicht wirklich als Auskenner in Sachen klassische Musik bezeichnen, aber die Darbietung der UNC Chamber Singers und des Carolina Choir waren eine wunderbare Werbung dafür!
Es sei an dieser Stelle dazu aufgerufen, KLEINERE Wünsche aus dem Land der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten (in letzter Zeit bekomm ich mein Bier nur noch gegen Vorlage meines Passes, weiß auch nicht, was das soll) zu äußern. Wer also unbedingt amerikansiche Kaugummis brauch, oder einen Obama-Button, oder noch eine Postkarte aus NY haben möchte: jetzt besteht noch die Chance dazu :)
Soweit der neueste Stand aus dem doch langsam recht kühlen North Carolina.
What a funny country I am living in...
vor 15 Jahren
